Nach zwei Jahren Arbeit in einem kambodschanischen joint-venture Unternehmen in Phnom Penh gründete Frank Ludwig im Juli 1995 das Reiseunternehmen Monsoon Tours (Cambodia), welches damit zu den ältesten Kambodschas gehört.
Das Unternehmen arbeitet zuerst erfolgreich auf dem westeuropäischem Markt. Heute ist Monsoon Tours auch Veranstalter für das auf dem russischem Markt führende Focus Asia und vertritt die bedeutende italienische Agentur Viaggi dell’Elefante aber auch andere italienische Reisunternehmen. Dank seinem langjährig gutem Ruf buchen viele Kunden bei Monsoon Tours auch direkt, insbesondere im deutschsprachigem Raum.
Seit 1999 führt Monsoon Tours gemeinsam mit der Cambodian Craft Cooperation Reisen zu traditionellen Handwerksstätten in Kambodscha. Seit 2004 veranstaltet Monsoon Tours in Zusammenarbeit mit der Wildlife Conservation Society ornitologische Reisen in Kambodscha.
Durch seine langjährige Zusammenarbeit mit Veranstaltern in anderen Ländern, die geographisch oder kulturell Kambodscha sehr nahe liegen, ist Monsoon Tours in der Lage Reisen nach Vietnam, Laos, Myanmar, und sogar nach Nepal und Bhutan anzubieten.
Eine Rundreise durch Kambodscha
Mit der folgenden Reisebeschreibung möchten wir Sie bereits ein bißchen verführen:
Tag 1
Sie reisen am neuen Flughafen Pochenthong an. Im Unterschied zu vielen Flughäfen anderer Länder haben die Erbauer die Kultur des eigenen Landes in die Architektur des Gebäudes einfließen lassen. Traditionelle Reliefs, Malereien und Statuen bereiten den Besucher schon bei der Anreise auf die Schönheit der kambodschanischen Kultur vor.
Die Visaformailtäten gehen sehr schnell vor sich, lange Wartezeiten auf das Gepäck sind eine Ausnahme. Bereits in der Gepäckhalle haben Sie die Möglichkeit, an einem Geldautomaten bequem mit Ihrer EC-Karte US$ abzuheben – eine weitaus kostengünstigere Art als der Tausch auf einem deutschen Flughafen. Da der US$ fast überall akzeptuert wird, lohnt sich der Umtausch in den kambodschanischen Riel nur für kleinere Trinkgeldzahlungen.
Bereits binnen 20 Minuten können Sie die meisten Hotels der Hauptstadt erreichen. Zur Hauptverkehrszeit – morgends und am späten Nachmittag – kommt es jedoch mitunter zu unerheblichen Verzögerungen. Wie wäre es mit dem traditionsreichen Raffles Hotel Le Royal – erbaut im Jahr 1930 als eine Mischung aus französischem Kolonialstil und kambodschanischer Kunst? Fast alle ausländischen Staatsoberhäupter steigen hier ab, und in der Liste der Prominenten befindet sich neben Charles de Gaulles auch die Frau des US-Präsidenten Kennedy. Erst kürzlich war auch die Gattin des Bundespräsidenten hier zu Gast. Die Elefantbar des Hotels ist die schönste Bar in ganz Kambodscha – wir würden sogar sagen in ganz Indochina. Etwa 1.000 Abbildungen von Elefanten finden Sie dort. Lassen Sie sich als Welcome Drink den von Raffles speziell für Kambodscha kreierten Cocktail Airavata im symbolischen Gefäß eines dreiköpfigen Keramikelefanten präsentierten.
Tag 2
Einst nannte man Phnom Penh „die Perle Südostasiens“. Die Stadverwaltung, ausländische Geber und die örtliche Geschäftswelt haben seit Ende der 90-er Jahre dazu beigetragen, daß die Stadt diesem Namen wieder gerecht wird. Und da sie soviel zu bieten hat, sollte man sich dafpt auch mindestens einen ganzen Tag, und einen längeren Abend, Zeit nehmen.
Die Stadtbesichtigung beginnt mit einer Fahrt auf dem nach der Königsfamilie benannten Boulavard Nordom, der rechts und links nach wie vor von französicher Architektur dominiert wird. Vorbei am Unabhängigskeitsdenkmal geht es zum Nationalmuseum. Hier sind vor allem Statuen aus der Angkorzeit zu sehen. Komplex von Königspalast und Silberpagode. Er befindet sich am spektakulärem Chatomuk – dem Zusammentreffen von vier Flußarmen des Mekongs. An ihm zieht sich über mehere Kilometer die Phnom Penh-er Riverside mit vielen Restaurants, Cafes, Souveniergeschäfte, Modeshops und Nachtbars an. Der Foreign Correspondance Club of Cambodia (FCCC), bietet mit seinem Balkon einen erhebenen Blick auf den Mekong und seine Nebenarme an. Von hier kann man sehen, wie der Regenzeit der Mekong über einen Nebenarm den größten Binnensee Südostasiens, den Tonle Sap, füllt und diesen mit riesigen Wassermengen auf das bis zu Fünffache anschwellen läßt.
Der beste Platz, das pulsierende Geschäfstleben des Landes zu erleben sind die Großstadtmärkte. Der Neue Markt (in Reisebroschüren oft Central Market genannt) und der Tuol Tumpung Markt (auch Russian Market genannt) sind attraktive und weitgehend saubere Märkte; die Händler sind sprachlich gut auf ausländische Besucher eingestellt. Sie werden feststellen, daß ein Großteil der Bevölkerung von Phnom Penh, vor allem junge Menschen, über einen kleinen oder größeren Wortschatz am Englisch verfügt. Tuk-Tuk-Fahrer werden die meisten Wünsche nach einem Zielort in Englisch gut verstehen. Französisch wird nur noch wenig, und meistens von älteren Menschen gesprochen.
Die Riverside lädt zu einem Abendessen ein. Oder Sie nehmen das königlich anmutende Restaurant „Le Royal“ im gleichnamigen Raffles Hotel. Sie haben das Gefühl, in Versaille oder Sans-souci zu deniren – egal ob bei franzzösischer oder kambodschanischer Gourmetküche, begleitet von einem französischem Wein erster Klasse. Lassen Sie den Tag in der Elefantbar ausklingen. Vielleicht ist an diesem Abend das Klavier besetzt, und Sie lauschen einem Swing aus den 20-er oder 30-er Jahren.
Tag 3
Zugegeben, das heutige Besucherprogramm ist nicht jedermans Sache. Viele Gäste halten die Besichtigung des Museums Tuol Sleng und der Massengräber von Choeng Ek, der sogenannten „killing fields“ für ebenso wichtig.
Alternativ können Sie eine Tagesreise in die Provinz unternehmen. Takeo heißt das eine Reiseziel: Per Auto und dann mit einem Schnellboot über uralte Wasserstraßen werden Sie zum einzig erhaltenen Tempel des 6. Jh. geführt – Phnom Da.
Unterwegs können Sie das Seidendorf Tanorn besuchen. Hier sind etwa 200 Weberinnen beschäftigt. In dessem Umkreis von 15 x 15 km gibt es insgesamt 10.000 Seidenweberinnen.
Alternativ reisen Sie nach Kampong Chhnang – der Provinz von etwa zweitausend Töpfern. Besuchen Sie dortige Keramikzentren, schauen Sie einem Feldbrand zu, wie er seit Jahrtausenden geführt wird. Vieleicht begegnen Ihnen schon unterwegs eine der Ochsenkarren, die monatelang mit ihren Waren in entfernte Provinzen unterwegs sind. Hier ist Zeit noch geruhsam.

Genießen Sie auf dem Rückweg von einem Gipfel der alten Königsstadt Oudong (17.-19. Jh.) eine herrliche Aussicht und besuchen Sie ein nahe gelegenes Dorf mit Silberschmieden.
Tag 4 bis…
Am nächsten Tag fliegen Sie nach Siem Reap, der Angkor-Provinz. Sie übernachten im für ganz Siem Reap einzigartigen Resort Angkor Village Hotel. Gegenüber befindet sich das Apsara-Theater, in dem Sie vor Ihrer Abfahrt eine Abendvorstellung klassischer Tänze besuchen können während kambodschanisches Essen serviert wird.
Für Angkor sollte Sie sich mindestens drei ganze Tage Zeit nehmen, auch wenn bei Zeitmangel nur ein ganzer Tag für die wichtigsten Tempel der Stadt Angkor Thom und Angkor Wat ausreichend sein kann.
Wie empfehlen Ihnen, in dieser Reihenfolge Ihre Zeit einzuplanen:
- Die alte Stadt Angkor Thom (halber Tag), vielleicht auf einem Elephanten zum Bayon oder zum Tempelberg Bakhaeng
- Angkor Wat und Ta Prohm (halber Tag)
- Zum Sonnenuntergang auf dem Tempelberg Bakhaeng
- Fahrt nach Banteay Srei, auf der Rückkehr Banteay Samre (halber Tag, eventuell mit Waldfluß Kbal Spean, dauert dann etwa 2-3 Stunden länger)
- Prasat Kravan, Pre Rup, Östlicher Mebon , Takeo (halber Tag)
- Gruppe Roluos mit Preah Ko, Bakong und Lolei (halber Tag)
- Ganztägige Fahrt zu den entfernten vom Dschungel eingeschlossenen Tempeln Koh Ker und Boeng Mealea
- Künstlicher westlicher Baray mit Resten des Tempels Mebon (3 Stunden)
- Halbtägige Fahrt auf dem See Tonle Sap zur Besichtigung der schwimmenden Dörfer der Gemeinde Chong Kneas
- Ganztagesfahrt zum Vogelreservat Prek Toul auf dem Tonle Sap See
Natürlich organiseren wir gerne für Sie einen atemberaubenden Hubschrauberrundflug entlang der Angkortempel. Aus etwas geringerer Höhe – dem Angkor-Ballon - können Sie sich ebenfalls einen Panoramablick auf die Welt der Khmertempel verschaffen.
Und anschließend etwas zum völligen Ausspannen.
Wenig bekannt ist, daß Kambodschas Südküste über herrliche Strände verfügt. Im Unterschied zu anderen Ländern Südostasiens ist sein Wasser das ganze Jahr über glasklar, und längere Regenschauer gibt es in der Regel nur im September. Wenig bekannt ist auch, daß es bereits preiswerte Hotels mit internationalem Standard (3-4 Sterne) gibt. Das Luxushotel Sokha Beach Resort ist mit allem ausgerüstet, was der anspruchsvolle Besucher erwartet.


Photo Sokha Hotels
Sie erreichen Sihanoukville (auch Kampong Som genannt) nach einem 40-minütigem Flug von Siem Reap nach Phnom Penh und einer anschließenden 3-4 stündigen Autofahrt auf einer gut ausgebauten Highway. Der Strand bietet Ihnen ein abwechslungsreiches Programm: Tauchfahrten, Angeln auf Hochsee, Picknick auf der nahegelegenen Insel bamboo island …
… oder Fahrt zu den Mangrovenwäldern im Nationalpark Ream.
Zum gewünschten Termin fahren wir Sie zum Flughafen Potchentong der Hauptstadt Phnom Penh, von wo Sie Ihre Rückreise antreten können.


























